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Klimawandel und Klimaschutz

„Der Klimawandel ist weltweit eine Realität, und das Ausmaß und die Geschwindigkeit dieses Wandels zeichnen sich immer deutlicher ab. Dies bedeutet, dass alle Bereiche der Wirtschaft und auch die Haushalte sich anpassen, und die Emissionen reduziert werden müssen.“

Jacqueline McGlade, die Exekutivdirektorin der EUA

Die Entwicklung von Strategien für den Klimaschutz und die Auseinandersetzung mit den Folgen des Klimawandels zählen zu den zentralen Herausforderungen, denen sich Kommunen künftig stellen müssen.

Die Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg widmet sich aktuell dem Thema „Klimaschutz“ in drei Projekten:

Klimaschutz in der Flächenentwicklung

Auch unter dem Aspekt des Klimaschutzes soll die Flächeninanspruchnahme durch einen sparsamen und schonenden Umgang mit Grund und Boden so gering wie möglich gehalten werden, damit die klimatische Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts durch Flächeninanspruchnahmen und Bebauung so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Im Rahmen der Fortschreibung des Entwicklungsplanes berücksichtigt die Entwicklungsagentur erstmals Aspekte des Klimaschutzes; beispielsweise durch eine verstärkte Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Innentwicklungsmöglichkeiten. Das Projekt wird durch Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt.

Abschluss: Ende 2015

Klimaschutzteilkonzept „Mobilität“

Unter der Trägerschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde entsteht 2015 ein Klimaschutzteilkonzept „Mobilität in Kommunen“. Der räumliche Bezugsrahmen entspricht in seiner Abgrenzung dem Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg. Berücksichtigt werden folgende Inhalte/Maßnahmenschritte

  • Erfassung der verfügbaren ortsspezifischen Verkehrsdaten
  • Analyse der Infrastruktur für die im Konzept behandelten Verkehrsträger
  • Bewertung des Ist-Zustands
  • Ermittlung der kurz-, mittel und langfristigen Potenziale zur Reduzierung der CO2-Emissionen
  • Definition eines quantitativen CO2 Minderungsziels
  • Maßnahmenempfehlungen u.a. zur Verbesserung der Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge, zur Verbesserung der Park-and-Ride Situation oder zur Steigerung der Attraktivität des ÖPNV im Lebens- Wirtschaftsraum Rendsburg.

Das Projekt wird von der Entwicklungsagentur finanziell unterstützt. Mit der Durchführung wurde die Planersocietät - Stadtplanung, Verkehrsplanung, Kommunikation, Dortmund beauftragt.

Weitere Informationen sowie das Klimaschutzteilkonzept finden sie hier.

Klimaschutzteilkonzept „eigene (kommunale) Liegenschaften“

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit fördert Klimaschutzkonzepte für kommunale Liegenschaften. Die Entwicklungsagentur plant, dieses Förderprogramm 2016 in Anspruch zu nehmen. Dabei stehen folgende Ziele im Vordergrund:

  • Entwicklung einer strategischen Entscheidungsgrundlage für künftige Sanierungs-und Optimierungsmaßnahmen
  • Beitrag zur mittelfristigen Entlastung der kommunalen Haushalte durch Energieeinsparungen in eigenen Liegenschaften,
  • Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien in den eigenen Liegenschaften
  • Schaffung von Vorbildprojekten für die Bevölkerung im Lebens- Wirtschaftsraum Rendsburg, um so für die Themen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz zu sensibilisieren und zu motivieren.

Das Projekt wird 2015 vorbereitet. Abschluss Ende 2016

Entwicklungsagentur Rendsburg